Treffen in Nörvenich (nähe Hürtgenwald) im Oktober 2008

Vom 10. bis 12. Oktober haben wir das Treffen von unseren Freunden den "Willis" besucht. Wir sind nur mit 4 Fahrzeugen gefahren, da der Termin leider für einige andere Mitglieder unpassend war.
Die Hin- und Heimfahrt haben wir so geplant das wir nur über Landstraße gefahren sind (mit Ausnahme von zwei Geo-Strategischen Strecken, jeweils nur ca. 5 km über Autobahn).


Die Fahrzeuge der Teilnehmer (von links nach rechts) : Saurer 2DM von Tanja und Jü, Reo M109 von Christian, Saurer2 DM von Moni und Rudi und der M561 Gamma Goat von Liane und Buddha.

M561 Gamma Goat (Truck 6×6, 1.75 ton)

Das Gamma Goat wurde Ende der 50er Jahre von Roger L. Garmaunt entwickelt. Der Name Gama Goat stammt von einer Gama- Bergziege (Goat = Ziege).
Baujahre : 1964-1969
Indienststellung : 1969
Produktionszahl : 13000
Geschwindigkeit Land (KMh): 88
Geschwindigkeit Wasser (KMh): 4
Fahrbereich (km): 840
Tankvolumen (l): 151
Getriebe : Manuelles Standart 4 Gang
Sonstige Motordaten : Detroit Diesel, 3 Zyl, 103 PS, 2,655ltr, 2800 Umin,
Gewicht (to): 4,82
Nutzlast (to): 1,3
Länge (mm): 5760
Breite (mm): 2130
Höhe (mm): 2310
Bodenfreiheit (mm): 380
Steigfähigkeit: 60 %
Spurweite (mm): 1830
Kurvenradius: 9 m
Reifentyp: 11.00×18
Radstand (mm): 2050+2160
Ladefläche (mm): 2260x 1890

Varianten:
M561 Gamma Goat:
Cargo
M565 Gamma Goat:
Funk- Shelter
M792 Gamma Goat:
Ambulance

  
Ein schöner WK II Kübel und auf dem Bild rechts ein "alter Bekannter", es handelt sich um den GMC von Michel, den er nach Bonn verkaufte.

 
Ob der Whire Cutter an diesem Wolf original ist kann man nicht sagen, auf jedenfall gibt es solche Anbauteile bei BW-Truppen im Auslandseinsatz. Rechts ein schöner bis ins Detail aufgerüsteter Ferret.


Benzingespräche gehören zum Alltag eines Rundganges über den Platz.


Was wir da begutachten kann ich nicht mehr sagen, was ist an diesem Einachsanhänger wohl besonderes ?


An der Zufahrt zum "Camp" stand dieser etwas spartanische Wachturm....... der originale BW-Käfer darunter war schöner.


Was schön war an dem Camp, waren die Möglichkeiten die Fahrzeuge im Schutz vor feindlichen Fliegerangriffen unter natürlichem Laub zu verstecken.........hmmmm...... ich glaube jetzt geht die Fantasie mit mir durch.


Der Fahrer dieses REO hat mal vorsichtshalber gleich ein Zwillings .50 aufgestellt.


Ein schöner Landy der Brit.-Rheinarmee.


Die Vertretung für Joachim, ein Kubelwagen VW 181 der schön restauriert war.


Zwei 7to MAN mit KAbinen, leider waren die Kabinen etwas delitantisch mit Spangurten befestigt, statt mit den originalen Verzurrketten.


In unserer Nachbarschaft war ein kleines englisches Camp. Der Union Jack war etwas "verknodelt" wie wir Saarländer sagen.


Die etwas selterne Variante der Landy's, ein gogenannter Luftlande-Land Rover. Das war eine leichtere Version für Luftlandetruppen.


Familie "Buddha" vor und auf Ihrem Balkon !


Hierbei handelt es sich um einen fliegenden Händler aus Frankreich (den keiner kennt), dem haben wir dann mal ordentlich die Bude aufgeräumt.  Der gelbe Wagen verfolgt uns aber auch wirklich überall hin.